Wissenschaft

Prof. Dr.-Ing. Lothar Wondraczek von der FSU Jena (Foto: Jan-Peter Kasper/FSU)

Mit Leuchtstoffen das Sonnenlicht für die Algenzucht optimieren

Algen sind bereits in großem Umfang als Nutzpflanzen, Biomasselieferanten, Kohlendioxidspeicher sowie als bioverträgliche Grundlage für Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika und Pharmazeutika im Einsatz. Doch gerade die Zucht jener Algen, die in Kosmetika oder Pharmazeutika eingesetzt werden, ist oft aufwendig und teuer. Forschern der Universitäten Jena und Erlangen-Nürnberg, ist es jetzt gelungen, durch Materialveränderungen effizientere Algenreaktoren zu entwickeln.

Der 31 Meter hohe Bohrturm in Erfurt (Fotos: Uwe Frost)
Der Bohrkopf nähert sich dem Bohrloch

Jenaer Wissenschaftler begannen geologische Bohrung

Jenaer Wissenschaftler haben am Montag in Erfurt mit einer geologischen Forschungsbohrung begonnen. Im Rahmen des Projekts „Influins“ bringen sie im Erfurter Norden eine 1200 Meter tiefe Bohrung nieder, von der sie sich Aufschluss über die Zusammensetzung der wasserführenden Sedimentschichten und die Eigenheiten der Grundwasserströme im Erfurter Becken erhoffen. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt „Integrierte Fluiddynamik in Sedimentbecken“ mit 15 Millionen Euro.

Prof. Dr. Orlando Guntinas-Lichius, Direktor der HNO-Klinik am UKJ (Foto: UKJ)

Tinnitus-Zentrum am Uniklinikum Jena eröffent

Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) wurde am Donnerstag das Tinnitus-Zentrum offiziell eröffnet. Damit haben Patienten, die unter chronischem Tinnitus leiden, jetzt in Thüringen eine Anlaufstelle. In der neuen Einrichtung an der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde (HNO) arbeiten Experten verschiedener Fachrichtungen des UKJ eng zusammen. Es ist eines der ersten tagesklinischen Zentren in dieser interdisziplinären Ausrichtung in Deutschland.

Dr. Oliver Schäfer erläutert der Patientin am Bildschirm die nächsten Schritte der Behandlung. Das 3D-Bild vom Gebiss ist kurz vorher mit der Minikamera erstellt worden. (Foto: UKJ/Szabo)

Uni-Klinik Jena nutzt digitalen Gebissabdruck per Mini-Kamera

Als eine der ersten Universitätskliniken in Deutschland nutzt das Universitätsklinikum in Jena eine Kameratechnik zur digitalen Darstellung des Gebisses. Dazu gleitet ein kleiner Kamerakopf über die Zähne, ohne sie zu berühren. Auf einem Bildschirm erscheint sofort ein digitales 3D-Bild, so dass der Patientin der sonst übliche Biss in eine Abformmasse erspart bleibt.

Behandlungsraum der Schmerzklinik iam UKJ in Jena (Foto: UKJ)

Erste interdisziplinäre Tagesklinik für Schmerzpatienten in Thüringen eröffnet

Eine interdisziplinäre Tagesklinik für Schmerztherapie ist am Dienstag am Universitätsklinikum Jena (UKJ) eröffnet worden. Behandelt werden sollen vor allem Patienten, bei denen die Gefahr besteht, dass ihre Schmerzen chronisch werden oder bei denen andere Therapien erfolglos waren. Solche Schmerzen können z.B. ausgelöst werden durch Gelenkerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder nach Unfällen. Oft ist allerdings auch keine eindeutige körperliche Ursache mehr erkennbar.

Jenaer Forscher vereinbaren in China Kooperation zur Altersforschung

Jenaer Wissenschaftler haben im Rahmen der Thüringer Delegationsreise nach China eine Forschungskooperation zur Altersforschung mit chinesischen Forschern vereinbart. Die Vereinbarung zwischen dem Jenaer Fritz-Lipmann-Institut und dem Institut für Molekularmedizin der Peking-Universität ist der Grundstein für die Etablierung eines Netzwerkes der Altersforschung, wie das Thüringer Wissenschaftsministerium am Dienstag mitteilte.

Erste Bluttransfusion im Mutterleib in Thüringen

Zum ersten Mal in Thüringen haben Mediziner an der Frauenklinik des Universitätsklinikums Jena (UKJ) einem ungeborenen Kind Blut übertragen. Die werdende Mutter hatte sich in der ersten Schwangerschaftshälfte mit einem Virus infiziert, wodurch die Blutbildung ihres Kindes gehemmt wurde. „Wenn die Blutarmut nicht behandelt wird, hätte das Ungeborene daran sterben können“, sagte Professor Dietmar Schlembach von der Abteilung für Pränatale Diagnostik und Therapie der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am UKJ.

Die Diplom-Trophologin Christin Arnold von der Universität Jena. Foto: Jan-Peter Kasper/FSU

Mit Nahrungsergänzungsmitteln Augenkrankheit vorbeugen

Der Altersbezogenen Makula-Degeneration (AMD) kann mit bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln vorgebeugt werden. Zu diesem Ergebnis kamen Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie hatten die Wirkung von regelmäßige Gabe von Lutein und Zeaxanthin untersucht. Dabei handelt es sich um Carotinoide, natürliche Pigmente pflanzlicher Herkunft. In der Netzhaut des Menschen wirken sie als eine natürliche Sonnenbrille, die schädliches UV-Licht von der Netzhaut fernhält.

Prof. Dr. Thomas G. Wendt (l.), Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am UKJ und Dr. Tilo Wiezorek, Leitender Medizinphysiker der Klinik, am neuen Tomotherapiegerät. Foto: UKJ/Szabo.

Erstes Tomotherapiegerät in Thüringen in Betrieb

Für die Versorgung krebskranker Patienten steht erstmals in Thüringen eine neue Bestrahlungstechnik zur Verfügung. Die Tomotherapie ermöglicht eine hochpräzise und schonendere Bestrahlung von Tumoren. Am Universitätsklinikum Jena (UKJ) wurde am Freitag das derzeit modernste Gerät auf diesem Gebiet in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie offiziell in Betrieb genommen.

WirtschaftsWoche zählt TU Ilmenau zu Deutschlands Spitzen-Universitäten

Die WirtschaftsWoche zählt die Technische Universität Ilmenau zu den zehn besten Universitäten in Deutschland 2013. Besonders im Bereich Informatik liegt sie in Deutschland vorn: den vierten Rang belegt sie in der Wirtschaftsinformatik, den sechsten Rang bei Informatik und Elektrotechnik. Auf rang 7 liegt sie in Wirtschaftsingenieurwesen und zehnter wurde sie im Maschinenbau.